tewag

Erkenntnisse neuester Forschung, wissen- schaftliche Methoden und geologische Erfahrung aus jahrzehntelanger Praxis

Aktuelles

Christian Solcher als Sachverständiger nach §18 BBodSchG zugelassen

Christian Solcher wurde am 20. November 2017 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt die Zulassung als Sachverständiger nach §18 Bundesbodenschutzgesetz für das Sachgebiet 2, Gefährdungsabschätzung für den Wirkungspfad Boden-Gewässer nach § 6 VSU Boden und Altlasten erteilt. Die Zulassung ist an die "erforderliche Sachkunde" für die Erkundung von schädlichen Bodenveränderungen oder Altlasten geknüpft, die in einem aufwändigen Verfahren überprüft wird. Bei dem abschließenden Fachgespräch am 9. November wurde bestätigt, dass Herr Solcher über diese Sachkunde verfügt.

Wir gratulieren Christian Solcher zu diesem Erfolg. Gemeinsam mit Klaus Bücherl verfügt die tewag GmbH damit über zwei notifizierte Sachverständige nach §18 BBodSchG.

12. Gebäudeenergietag Rheinland-Pfalz

Am 3. Mai 2017 an der Technischen Hochschule Bingen

Gebäude sind einer der größten Energieverbraucher in Deutschland. Die Politik verschärft dazu die gesetzlichen Rahmenbedingungen, EnEV und EEWärmeG werden zum GEG (Gebäudeenergiegesetz). Um diese Änderungen und Verschärfungen nachzukommen, müssen neue Ansätze gefunden und intelligente Wege beschritten werden, die an diesem 12. Gebäudeenergietag RLP durch Praxisbeispiele vorgestellt werden.

Neben den Geothermieprojekten rund um den Henninger Turm in Frankfurt - Sachsenhausen, Deutschlands größter Erdwärmesonden Quartiersversorgung mit 380 Bohrungen auf 100 m Tiefe, wird Frau Prof. Walker-Hertkorn in einem zweiten Impulsvortrag auch die bergrechtliche Behandlung des Bergfreien Bodenschatzes Erdwärme und was dies für die Umsetzung von Kalten Nahwärmeprojekten bedeutet, behandeln.

Geotherm 2017

Vom 15. bis 16. Februar 2017 - Europas größte Geothermie-Fachmesse

Im Vortrag zu unserem FuE Projekt "GeoSurf" stellt Herr Dr. Kübert die eingesetzten Messkonzepte und Auszüge aus den bisher vorliegenden Messergebnissen vor.

Im Projekt GeoSurf wird die Entwicklung eines Messgerätes verfolgt, welches geoelektrische Parameter kartiert und mit den geothermisch relevanten Bodenparametern, wie der Wärmeleitfähigkeit und dem Wassergehalt, korreliert. Auf Basis dieser gemessenen Kenngrößen wird ein benutzerfreundliches Planungswerkzeug zur Ermittlung des Flächenbedarfs oberflächennaher geothermischer Anlagen entwickelt. Projektziel ist eine Optimierung des benötigten Flächenbedarfs zur Reduzierung der Installationskosten und des Flächenbedarfs. Bisherige Feld- und Laborergebnisse zeigen, dass eine Bestimmung unterschiedlicher Bodenarten mit Hilfe geoelektrischer Messungen möglich ist. Die elektrische Leitfähigkeit verschiedener Böden ist deutlich zu unterscheiden. Dies liegt hauptsächlich an der bodenartspezifischen Korngrößenverteilung welche den Quarzgehalt sowie die Feldkapazität und damit den Wassergehalt beeinflusst. Grundsätzlich lassen sich mehrere Bodenkennwerte von den Ergebnissen der Geoelektrik ableiten.

4. VDI-Fachtagung Dezentrale und Hybride Energiesysteme für Gebäude und Quartiere

am 27.Oktober im Maritim Hotel in Würzburg

Auf der 4. VDI Fachtagung "Dezentrale und Hybride Energiesysteme für Gebäude und Quartiere" in Würzburg ist die tewag mit einem Vortrag zu Geothermischen Planungsabläufen bei Projekten mit Großwärmepumpen am Beispiel Henninger Turm in Frankfurt/ Main präsent. Hierbei wird Herr Dr. Kübert auf den Einsatz von Großwärmepumpen mit Erdwärmesonden als Wärmequelle näher eingehen. Ebenso werden geothermische Planungsabläufe entsprechend dem Leistungsbild und der Honorierung der AHO Schriftenreihe Nr. 26 "Planungsleistungen im Bereich der Oberflächennahen Geothermie" vorgestellt und auch wird auf die Hybride Gebäudetechnil (BHKW, WP, Spitzenlastkessel) sowie die TWW-Bereitung über WP-Booster näher eingegangen.

39. Sitzung Energieeinsparung - gav Energie

am 20.04 bei Metabo in Nürtingen

Im Zuge des diesjährigen Arbeitstreffens des Arbeitsausschusses Energieeinsparung des Großabnehmerverband Energie Baden-Württemberg e.V. (gav Energie) stellt Frau Prof. Dr. Walker-Hertkorn industrienahe WP und Erdwärme-Konzepte vor. Neben den Leitungsphasen der AHO-Oberflächennahe Geothermie werden dabei konkrete Planungsabläufe bei der Umsetzung von geothermischen Vorhaben präsentiert.

15. Internationale Anwenderforum Oberflächennahe Geothermie

vom 18. bis 19.04.2016 im Kloster Banz in Bad Staffelstein

Neben den Erfahrungen zum Thermal Resonse Test bei tiefen Erdwärmesonden, wird Herr Dr. Kübert eine "Geothermische Fachplanung - Planungsabläufe am Beispiel Henninger Turm in Frankfurt am Main" darstellen. Derzeit wird auf dem so genannten Henninger Turm Areal der Henninger Turm zusammen mit der Sockelbebauung neu errichtet. Der Turm selbst wird zu Wohnzwecken genutzt, in der Sockelbebauung entstehen Büro- und Geschäftsflächen mit Parkhäusern. Auch auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Henninger Brauerei entsteht auf insgesamt 4 Baufeldern ein Wohnquartier am Henninger Turm (im Folgenden Quartier am Henninger Turm), die so genannten Stadtgärten, mit 81.000 m² Gesamtwohnfläche aufgeteilt auf 700 Wohnungen. Bei beiden Projekten erfolgt die Grundlastdeckung im Heiz- und Kühlfall über eine erdgekoppelte Wärmepumpenanlage.  Mit der Errichtung des Sondenfeldes wurde im Februar 2016 begonnen. Insgesamt werden am Sachsenhäuserberg in Frankfurt am Main somit Erdwärmesondenfelder mit einer Gesamtbohrmeterzahl von 38.000 m errichtet. Im Vortrag wird der grundsätzliche Ablauf von Projekten dieser Größenordnung dargestellt. Ein Schwerpunkt wird hierbei auf der Vorstellung der besonderen Herausforderungen in diesem Projekt liegen.

Geotherm 2016

Eröffnung Kongress 2 "Oberflächennahen Geothermie" am 25.02.2016 auf der Geotherm in Offenburg

Mit dem Titel: "Hat ein klassischer Thermal-Response Test eine Tiefenbegrenzung" eröffnet Dr. David Kuntz der tewag den diesjährigen Kongress der Oberflächennahen Geothermie Sparte. Der klassische Thermal Response Test (TRT) ist ein in Deutschland seit vielen Jahren routinemäßig eingesetztes Verfahren zur Bestimmung der In-Situ Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes. Zur Auswertung eines Thermal Response Tests wird oft eine Näherungslösung der Kelvin’schen Linienquellentheorie verwendet. Auch fortgeschrittenere Auswertemethoden basieren häufig auf den grundlegenden Annahmen dieser Theorie. Wesentlich hierbei ist die Annahme einer über die Sondenlänge einheitlichen mittleren Ausgangstemperatur sowie einer homogenen und konstanten Wärmeabgabe.

Der Vortrag befasst sich mit: Welchen Tiefenbereich erfasst ein TRT ? Ist das Ergebnis eines TRT womöglich zur Tiefe hin immer weniger aussagekräftig und besitzt damit eine Tiefenbegrenzung? Wie groß ist der Fehler, der sich durch klassische Auswerteverfahren einschleicht und wie wirkt sich das auf die Dimensionierung von Erdwärmesondenanlagen aus?

Mit Hilfe eines zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Simulationsmodells haben wir diese Fragen beantwortet und Thermal Response Tests der tewag GmbH in den letzten Jahren an tiefen Sonden (> 300 m) nachsimuliert. Im Vortrag werden Simulationsergebnisse mit realen Messergebnissen verglichen und die oben genannten Fragen erörtert. Der Vortrag stellt ein praxiserprobtes Verfahren zur Geländeerkundung im Hinblick auf zunehmend tiefere Erdwärmesonden auf den Prüfstand und soll zur Diskussion und Revision anerkannter Methoden anregen.

13. Forum Wärmepumpe

am 04.-05.12.2015 in Berlin

Das Forum Wärmepumpe ist seit nunmehr 13 Jahren eine wichtige Plattform für Gespräche und Diskussionen in der Branche. Stoff für Diskussionen gibt es 2015 mehr als genug, in Deutschland ist mit der „Energieeffizienzstrategie Gebäude“, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im November vorgelegt hat, der Rahmen für die Energiewende im Gebäudebereich für die nächsten Jahre vorgezeichnet. "Wir wollen in Deutschland bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen, das heißt, wir müssen den Verbrauch nichterneuerbarer Primärenergie um 80 Prozent verringern. Dabei setzen wir zum einen auf Effizienzmaßnahmen in den Bereichen Anlagen- und Bautechnik, zum anderen aber auch auf den Einsatz erneuerbarer Energien im Bereich Wärmeerzeugung – zum Beispiel durch Wärmepumpen". Dies sind die Grußworte des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel.

Im Rahmen des 13. WP-Forums das am 03. bis 04.Dezember 2015 im Ellington Hotel in Berlin stattfindet, wird die tewag durch Herrn Dr. Kübert das Projekt Henninger Turm in Frankfurt vorstellen, das derzeit zu einem der größeren Erdwärmesondenvorhaben in Deutschland zählt. Der Titel seines Vortrages: „Planungsabläufe bei Großprojekten mit Wärmepumpen am Beispiel Henninger Turm Frankfurt.“

Wärmepumpen können maßgeblich dazu beitragen, die energiepolitischen Ziele im Gebäudebereich zu erreichen, das setzt aber voraus, dass neben der technologischen Entwicklung der Wärmepumpen auch der gesamten Planungskette und der Installationsqualität im Gebäudesystem die notwendige Beachtung geschenkt wird.

 

Sächsischer Geothermietag 2015

am 25.11.2015 in Dresden

„Geothermie im Spannungsfeld energiepolitischer und technologischer Entwicklungen“ ist das Leitthema des nunmehr 12. Sächsischen Geothermietages. Die Fachvorträge hinterfragen die Gründe, warum sich die Geothermische Energienutzung in der Energiewende so schwer tut und geben Antworten darauf, welche Maßnahmen für ein besseres Verständnis aber auch visionäres technologisches Denken im Bereich des Möglichen aber auch Notwendigen liegen, soweit die Einführung seitens , Herrn Dr. Wolfgang Reimer, Geschäftsführer Geokompetenzzentrum GKZ Freiberg e.V.

Die Grenzen des Machbaren: Neue Erkenntnisse zu Temperaturveränderungen in Grundwasserleitern und deren thermisches Regenerationsvermögen, ist der Fachvortrag den Prof. Dr. Simone Walker-Hertkorn am Geothermietag vorstellen wird. Dabei werden Auszüge der Forschungsergebnisse der Studie „Auswirkungen thermischer Veränderungen infolge der Nutzung oberflächennaher Geothermie auf die Beschaffenheit des Grundwassers und seiner Lebensgemeinschaften – Empfehlungen für eine umweltverträgliche Nutzung“ im Auftrag des Umweltbundesamtes vorgestellt. Diese Studie kann unter der Foschungskennzahl 371023204 auf den Seiten des Umweltbundesamtes eingesehen werden.

Zulassung als VAwS Sachverständiger

Seit dem 15.09.2015 ist Herr Dr. David Kuntz zur Sachverständigen Person nach § 22 VAwS Baden-Württemberg bei der perakus Technische Sachverständigen-Organisation e.V. bestellt. Die Bestellung erfolgte durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Als zugelassener Sachverständiger ist somit die Prüftätigkeiten an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemäß § 62 WHG sowie die Überwachung von Fachbetrieben gemäß WHG i.V.M § 25 VAwS, und die Abnahme von Erdwärmesondenanlagen bzw. die Überprüfung nach § 23 VAwS beispielsweise im gewerblichen Bereich zugelassen.