tewag

Erkenntnisse neuester Forschung, wissen- schaftliche Methoden und geologische Erfahrung aus jahrzehntelanger Praxis

Aktuelles

15. Internationale Anwenderforum Oberflächennahe Geothermie

vom 18. bis 19.04.2016 im Kloster Banz in Bad Staffelstein

Neben den Erfahrungen zum Thermal Resonse Test bei tiefen Erdwärmesonden, wird Herr Dr. Kübert eine "Geothermische Fachplanung - Planungsabläufe am Beispiel Henninger Turm in Frankfurt am Main" darstellen. Derzeit wird auf dem so genannten Henninger Turm Areal der Henninger Turm zusammen mit der Sockelbebauung neu errichtet. Der Turm selbst wird zu Wohnzwecken genutzt, in der Sockelbebauung entstehen Büro- und Geschäftsflächen mit Parkhäusern. Auch auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Henninger Brauerei entsteht auf insgesamt 4 Baufeldern ein Wohnquartier am Henninger Turm (im Folgenden Quartier am Henninger Turm), die so genannten Stadtgärten, mit 81.000 m² Gesamtwohnfläche aufgeteilt auf 700 Wohnungen. Bei beiden Projekten erfolgt die Grundlastdeckung im Heiz- und Kühlfall über eine erdgekoppelte Wärmepumpenanlage.  Mit der Errichtung des Sondenfeldes wurde im Februar 2016 begonnen. Insgesamt werden am Sachsenhäuserberg in Frankfurt am Main somit Erdwärmesondenfelder mit einer Gesamtbohrmeterzahl von 38.000 m errichtet. Im Vortrag wird der grundsätzliche Ablauf von Projekten dieser Größenordnung dargestellt. Ein Schwerpunkt wird hierbei auf der Vorstellung der besonderen Herausforderungen in diesem Projekt liegen.

Geotherm 2016

Eröffnung Kongress 2 "Oberflächennahen Geothermie" am 25.02.2016 auf der Geotherm in Offenburg

Mit dem Titel: "Hat ein klassischer Thermal-Response Test eine Tiefenbegrenzung" eröffnet Dr. David Kuntz der tewag den diesjährigen Kongress der Oberflächennahen Geothermie Sparte. Der klassische Thermal Response Test (TRT) ist ein in Deutschland seit vielen Jahren routinemäßig eingesetztes Verfahren zur Bestimmung der In-Situ Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes. Zur Auswertung eines Thermal Response Tests wird oft eine Näherungslösung der Kelvin’schen Linienquellentheorie verwendet. Auch fortgeschrittenere Auswertemethoden basieren häufig auf den grundlegenden Annahmen dieser Theorie. Wesentlich hierbei ist die Annahme einer über die Sondenlänge einheitlichen mittleren Ausgangstemperatur sowie einer homogenen und konstanten Wärmeabgabe.

Der Vortrag befasst sich mit: Welchen Tiefenbereich erfasst ein TRT ? Ist das Ergebnis eines TRT womöglich zur Tiefe hin immer weniger aussagekräftig und besitzt damit eine Tiefenbegrenzung? Wie groß ist der Fehler, der sich durch klassische Auswerteverfahren einschleicht und wie wirkt sich das auf die Dimensionierung von Erdwärmesondenanlagen aus?

Mit Hilfe eines zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Simulationsmodells haben wir diese Fragen beantwortet und Thermal Response Tests der tewag GmbH in den letzten Jahren an tiefen Sonden (> 300 m) nachsimuliert. Im Vortrag werden Simulationsergebnisse mit realen Messergebnissen verglichen und die oben genannten Fragen erörtert. Der Vortrag stellt ein praxiserprobtes Verfahren zur Geländeerkundung im Hinblick auf zunehmend tiefere Erdwärmesonden auf den Prüfstand und soll zur Diskussion und Revision anerkannter Methoden anregen.

13. Forum Wärmepumpe

am 04.-05.12.2015 in Berlin

Das Forum Wärmepumpe ist seit nunmehr 13 Jahren eine wichtige Plattform für Gespräche und Diskussionen in der Branche. Stoff für Diskussionen gibt es 2015 mehr als genug, in Deutschland ist mit der „Energieeffizienzstrategie Gebäude“, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im November vorgelegt hat, der Rahmen für die Energiewende im Gebäudebereich für die nächsten Jahre vorgezeichnet. "Wir wollen in Deutschland bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen, das heißt, wir müssen den Verbrauch nichterneuerbarer Primärenergie um 80 Prozent verringern. Dabei setzen wir zum einen auf Effizienzmaßnahmen in den Bereichen Anlagen- und Bautechnik, zum anderen aber auch auf den Einsatz erneuerbarer Energien im Bereich Wärmeerzeugung – zum Beispiel durch Wärmepumpen". Dies sind die Grußworte des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel.

Im Rahmen des 13. WP-Forums das am 03. bis 04.Dezember 2015 im Ellington Hotel in Berlin stattfindet, wird die tewag durch Herrn Dr. Kübert das Projekt Henninger Turm in Frankfurt vorstellen, das derzeit zu einem der größeren Erdwärmesondenvorhaben in Deutschland zählt. Der Titel seines Vortrages: „Planungsabläufe bei Großprojekten mit Wärmepumpen am Beispiel Henninger Turm Frankfurt.“

Wärmepumpen können maßgeblich dazu beitragen, die energiepolitischen Ziele im Gebäudebereich zu erreichen, das setzt aber voraus, dass neben der technologischen Entwicklung der Wärmepumpen auch der gesamten Planungskette und der Installationsqualität im Gebäudesystem die notwendige Beachtung geschenkt wird.

 

Sächsischer Geothermietag 2015

am 25.11.2015 in Dresden

„Geothermie im Spannungsfeld energiepolitischer und technologischer Entwicklungen“ ist das Leitthema des nunmehr 12. Sächsischen Geothermietages. Die Fachvorträge hinterfragen die Gründe, warum sich die Geothermische Energienutzung in der Energiewende so schwer tut und geben Antworten darauf, welche Maßnahmen für ein besseres Verständnis aber auch visionäres technologisches Denken im Bereich des Möglichen aber auch Notwendigen liegen, soweit die Einführung seitens , Herrn Dr. Wolfgang Reimer, Geschäftsführer Geokompetenzzentrum GKZ Freiberg e.V.

Die Grenzen des Machbaren: Neue Erkenntnisse zu Temperaturveränderungen in Grundwasserleitern und deren thermisches Regenerationsvermögen, ist der Fachvortrag den Prof. Dr. Simone Walker-Hertkorn am Geothermietag vorstellen wird. Dabei werden Auszüge der Forschungsergebnisse der Studie „Auswirkungen thermischer Veränderungen infolge der Nutzung oberflächennaher Geothermie auf die Beschaffenheit des Grundwassers und seiner Lebensgemeinschaften – Empfehlungen für eine umweltverträgliche Nutzung“ im Auftrag des Umweltbundesamtes vorgestellt. Diese Studie kann unter der Foschungskennzahl 371023204 auf den Seiten des Umweltbundesamtes eingesehen werden.

Zulassung als VAwS Sachverständiger

Seit dem 15.09.2015 ist Herr Dr. David Kuntz zur Sachverständigen Person nach § 22 VAwS Baden-Württemberg bei der perakus Technische Sachverständigen-Organisation e.V. bestellt. Die Bestellung erfolgte durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Als zugelassener Sachverständiger ist somit die Prüftätigkeiten an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemäß § 62 WHG sowie die Überwachung von Fachbetrieben gemäß WHG i.V.M § 25 VAwS, und die Abnahme von Erdwärmesondenanlagen bzw. die Überprüfung nach § 23 VAwS beispielsweise im gewerblichen Bereich zugelassen.

Tiefgekühlt - Energieeffizient auf 28 m

am 15.06.2015 in Dotternhausen

Baustellenevent mit neuartigen Hochleistungs-Energiepfählen von Europoles. Die Firma SOMA GmbH & Co. KG nutzt das Geothermiepotential des Bodens zur Kühlung ihrer neuen Spritzgussfertigungsanlagen für die Automobilindustrie. Darüber hinaus wird die in den Hochleistungs-Energiepfählen eingetragene Wärme über eine Umwälzpumpe zur Beheizung des Gebäudes verwendet. Möglich wird dies durch die Übertragung der bislang im Mast- und Hochbau eingesetzten Bauweise von vorgespannten Schleuderbeton-Fertigteilen auf die Anwendungen der Geothermie.

14. Internationale Anwenderforum Oberflächennahe Geothermie

vom 16. bis 17.06.2015 in Neumarkt i. d. OPf.

Ein internationaler Teilnehmerkreis findet sich vom 16. bis 17. Juni 2015 in Neumarkt i. d. OPf ein, um Informationen rund um das Thema Oberflächennahe Geothermie zu diskutieren und auszutauschen. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung werden Informationen zur Qualitätssicherung in der Oberflächennahen Geothermie, in der Bemessung von Wärmequellenanlagen, Praxisbeispiele und die Einbindung der Erdwärme in Systemkonzepte sein. Seitens der tewag wird Herr Florian Schwinghammer einen Vortrag zur "Gebäudetemperierung ohne Wärmepumpen" halten. Dabei spielen die hohen Untergrundtemperaturen der südlichen Schwäbischen Alb eine entscheidende Rolle. Im Vortrag werden auch Erfahrungen aus zahlreichen Temperatur-Tiefen-Loggings in Erdwärmesonden mit eingebunden. Herr Dr. Markus Kübert wird einen Vortrag zu Alternativen Wärmequellen sowie entsprechende Anlagenbeispiele dazu vorstellen.

Geotherm 2015

Eröffnung Kongress 2 "Oberflächennahen Geothermie" am 05.03.2015 auf der Geotherm in Offenburg

Im Vortrag "Erdwärmekörbe, Spiralsonden, Flächenkollektoren & Co – Alternative Wärmequellen bei Großprojekten" stellt Herr Dr. Markus Kübert attraktive Projekte hierzu vor.

Erdwärmesondenbohrungen und geothermische Brunnenanlagen sind nicht an jedem Standort technisch umsetzbar oder genehmigungsfähig. Um dennoch eine erdgekoppelte Wärmepumpenanlage als innovatives Heiz- und Kühlsystem an für Erdwärmesonden und Brunnenanlagen kritischen Standorten installieren zu können, sind in Abhängigkeit der Projektgröße alternative Techniken zur Erschließung des Untergrundes gefragt. Oberflächennahe Systeme, die nur in wenigen Metern Tiefe im Untergrund verbaut werden, sind zum Beispiel Schrägsonden, Erdwärmekörbe, Spiralsonden und Flächenkollektoren. Diese Systeme werden bereits seit Jahren im Einfamilienhausbereich erfolgreich eingesetzt. Die Systeme bieten aber auch Potential zum Einsatz bei größeren Projekten.

Anhand von ausgewählten Praxisbeispielen möchten wir die Möglichkeiten der thermischen Erschließung des Untergrundes mit solchen oberflächennahen Systemen bei größeren Projekten vorstellen. In unserem Vortrag werden wir die grundsätzliche Funktionsweise und die Besonderheiten von oberflächennahen Systemen im Vergleich zu Erdwärmesonden erläutern. Hierbei steht auch die Nutzung der latenten Wärme beim Phasenübergang des Bodenwassers von flüssig zu fest im Vordergrund.

Aufbauend auf der grundsätzlichen Funktionsweise liegt der Schwerpunkt auch auf der Auslegung der Systeme mit Hilfe von thermischen Simulationen. Hierzu werden wir Simulationsergebnisse von konkreten Projekten vorstellen und diskutieren. Ziel ist es dabei, dem Publikum die Möglichkeiten aufzuzeigen, dass diese oberflächennahen Systeme alternative Wärme- und Kältequellen für Erdwärmesondenanlagen an kritischen Standorten darstellen können.

Architekten und Planerseminar der GC-Gruppe

am 20.11.2014 in Ratingen, am 03.03.2015 in Köln und am 04.03.2015 in Dortmund

Vor dem Hintergrund zur Einhaltung des EEWärmeG ist eines der wichtigsten Planungskriterien der effiziente und richtige Einsatz von Wärmequellen und Wärmeerzeuger. Im Vorfeld einer Planung steht oftmals ein Variantenvergleich unterschiedlicher technischer Lösungen mit dem Ziel, möglichst energiesparende, kostenoptimierte und nachhaltige Lösungen zu realisieren.

Dabei wird Herr Klaus Vogel vom Landesamt für Natur und Umwelt NRW über die "Potentialstudie Geothermie NRW" berichten. Frau Prof. Walker-Hertkorn wird seitens der tewag GmbH zum Thema "Geothermie, nachhaltige Energie für die Ewigkeit" referieren. Dabei werden neben der Erläuterung zum Genehmigungsverfahren auch Planungsaspekte einer erdgekoppelten Wärmepumpenanlage durchleuchtet, wie auch auf Besondere Wärmequellen "Speichersonden" eingegangen. Im Anschluss folgt ein Vortrag von Herrn Wolfgang Kievernagel zur "Akzeptanz von Geothermievorhaben". Herr Erich Ramming der Glen Dimplex GmbH wird den "Effizienten Wärmepumpeneinsatz zum Heizen und Kühlen und der WW-Bereitung" vorstellen. Die Seminarveranstaltung endet dann mit Einblicken in die "Flächenheizung- Flächenkühlung"  durch einen Vortrag von Herr Manfred Erk der Rehau GmbH.

„9. Treffpunkt Klimaschutz“ - Qualitätssicherung bei oberflächennaher Erdwärmenutzung

am 08.05.2014 in Stuttgart

Am Donnerstag, 08. Mai 2014 findet von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart eine kostenlose Informationsveranstaltung beim Verband Region Stuttgart, im Sitzungssaal 5ter Stock, Kronenstr. 25 in 70174 Stuttgart statt. Neben Frau de Haas vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft informieren auch Praktiker über den aktuellen Stand der Umsetzung der Leitlinien LQS Erdwärmesonden in Baden-Württemberg.