tewag

Erkenntnisse neuester Forschung, wissen- schaftliche Methoden und geologische Erfahrung aus jahrzehntelanger Praxis

Aktuelles

Sächsischer Geothermietag 2015

am 25.11.2015 in Dresden

„Geothermie im Spannungsfeld energiepolitischer und technologischer Entwicklungen“ ist das Leitthema des nunmehr 12. Sächsischen Geothermietages. Die Fachvorträge hinterfragen die Gründe, warum sich die Geothermische Energienutzung in der Energiewende so schwer tut und geben Antworten darauf, welche Maßnahmen für ein besseres Verständnis aber auch visionäres technologisches Denken im Bereich des Möglichen aber auch Notwendigen liegen, soweit die Einführung seitens , Herrn Dr. Wolfgang Reimer, Geschäftsführer Geokompetenzzentrum GKZ Freiberg e.V.

Die Grenzen des Machbaren: Neue Erkenntnisse zu Temperaturveränderungen in Grundwasserleitern und deren thermisches Regenerationsvermögen, ist der Fachvortrag den Prof. Dr. Simone Walker-Hertkorn am Geothermietag vorstellen wird. Dabei werden Auszüge der Forschungsergebnisse der Studie „Auswirkungen thermischer Veränderungen infolge der Nutzung oberflächennaher Geothermie auf die Beschaffenheit des Grundwassers und seiner Lebensgemeinschaften – Empfehlungen für eine umweltverträgliche Nutzung“ im Auftrag des Umweltbundesamtes vorgestellt. Diese Studie kann unter der Foschungskennzahl 371023204 auf den Seiten des Umweltbundesamtes eingesehen werden.

Zulassung als VAwS Sachverständiger

Seit dem 15.09.2015 ist Herr Dr. David Kuntz zur Sachverständigen Person nach § 22 VAwS Baden-Württemberg bei der perakus Technische Sachverständigen-Organisation e.V. bestellt. Die Bestellung erfolgte durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Als zugelassener Sachverständiger ist somit die Prüftätigkeiten an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemäß § 62 WHG sowie die Überwachung von Fachbetrieben gemäß WHG i.V.M § 25 VAwS, und die Abnahme von Erdwärmesondenanlagen bzw. die Überprüfung nach § 23 VAwS beispielsweise im gewerblichen Bereich zugelassen.

Tiefgekühlt - Energieeffizient auf 28 m

am 15.06.2015 in Dotternhausen

Baustellenevent mit neuartigen Hochleistungs-Energiepfählen von Europoles. Die Firma SOMA GmbH & Co. KG nutzt das Geothermiepotential des Bodens zur Kühlung ihrer neuen Spritzgussfertigungsanlagen für die Automobilindustrie. Darüber hinaus wird die in den Hochleistungs-Energiepfählen eingetragene Wärme über eine Umwälzpumpe zur Beheizung des Gebäudes verwendet. Möglich wird dies durch die Übertragung der bislang im Mast- und Hochbau eingesetzten Bauweise von vorgespannten Schleuderbeton-Fertigteilen auf die Anwendungen der Geothermie.

14. Internationale Anwenderforum Oberflächennahe Geothermie

vom 16. bis 17.06.2015 in Neumarkt i. d. OPf.

Ein internationaler Teilnehmerkreis findet sich vom 16. bis 17. Juni 2015 in Neumarkt i. d. OPf ein, um Informationen rund um das Thema Oberflächennahe Geothermie zu diskutieren und auszutauschen. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung werden Informationen zur Qualitätssicherung in der Oberflächennahen Geothermie, in der Bemessung von Wärmequellenanlagen, Praxisbeispiele und die Einbindung der Erdwärme in Systemkonzepte sein. Seitens der tewag wird Herr Florian Schwinghammer einen Vortrag zur "Gebäudetemperierung ohne Wärmepumpen" halten. Dabei spielen die hohen Untergrundtemperaturen der südlichen Schwäbischen Alb eine entscheidende Rolle. Im Vortrag werden auch Erfahrungen aus zahlreichen Temperatur-Tiefen-Loggings in Erdwärmesonden mit eingebunden. Herr Dr. Markus Kübert wird einen Vortrag zu Alternativen Wärmequellen sowie entsprechende Anlagenbeispiele dazu vorstellen.

Geotherm 2015

Eröffnung Kongress 2 "Oberflächennahen Geothermie" am 05.03.2015 auf der Geotherm in Offenburg

Im Vortrag "Erdwärmekörbe, Spiralsonden, Flächenkollektoren & Co – Alternative Wärmequellen bei Großprojekten" stellt Herr Dr. Markus Kübert attraktive Projekte hierzu vor.

Erdwärmesondenbohrungen und geothermische Brunnenanlagen sind nicht an jedem Standort technisch umsetzbar oder genehmigungsfähig. Um dennoch eine erdgekoppelte Wärmepumpenanlage als innovatives Heiz- und Kühlsystem an für Erdwärmesonden und Brunnenanlagen kritischen Standorten installieren zu können, sind in Abhängigkeit der Projektgröße alternative Techniken zur Erschließung des Untergrundes gefragt. Oberflächennahe Systeme, die nur in wenigen Metern Tiefe im Untergrund verbaut werden, sind zum Beispiel Schrägsonden, Erdwärmekörbe, Spiralsonden und Flächenkollektoren. Diese Systeme werden bereits seit Jahren im Einfamilienhausbereich erfolgreich eingesetzt. Die Systeme bieten aber auch Potential zum Einsatz bei größeren Projekten.

Anhand von ausgewählten Praxisbeispielen möchten wir die Möglichkeiten der thermischen Erschließung des Untergrundes mit solchen oberflächennahen Systemen bei größeren Projekten vorstellen. In unserem Vortrag werden wir die grundsätzliche Funktionsweise und die Besonderheiten von oberflächennahen Systemen im Vergleich zu Erdwärmesonden erläutern. Hierbei steht auch die Nutzung der latenten Wärme beim Phasenübergang des Bodenwassers von flüssig zu fest im Vordergrund.

Aufbauend auf der grundsätzlichen Funktionsweise liegt der Schwerpunkt auch auf der Auslegung der Systeme mit Hilfe von thermischen Simulationen. Hierzu werden wir Simulationsergebnisse von konkreten Projekten vorstellen und diskutieren. Ziel ist es dabei, dem Publikum die Möglichkeiten aufzuzeigen, dass diese oberflächennahen Systeme alternative Wärme- und Kältequellen für Erdwärmesondenanlagen an kritischen Standorten darstellen können.

Architekten und Planerseminar der GC-Gruppe

am 20.11.2014 in Ratingen, am 03.03.2015 in Köln und am 04.03.2015 in Dortmund

Vor dem Hintergrund zur Einhaltung des EEWärmeG ist eines der wichtigsten Planungskriterien der effiziente und richtige Einsatz von Wärmequellen und Wärmeerzeuger. Im Vorfeld einer Planung steht oftmals ein Variantenvergleich unterschiedlicher technischer Lösungen mit dem Ziel, möglichst energiesparende, kostenoptimierte und nachhaltige Lösungen zu realisieren.

Dabei wird Herr Klaus Vogel vom Landesamt für Natur und Umwelt NRW über die "Potentialstudie Geothermie NRW" berichten. Frau Prof. Walker-Hertkorn wird seitens der tewag GmbH zum Thema "Geothermie, nachhaltige Energie für die Ewigkeit" referieren. Dabei werden neben der Erläuterung zum Genehmigungsverfahren auch Planungsaspekte einer erdgekoppelten Wärmepumpenanlage durchleuchtet, wie auch auf Besondere Wärmequellen "Speichersonden" eingegangen. Im Anschluss folgt ein Vortrag von Herrn Wolfgang Kievernagel zur "Akzeptanz von Geothermievorhaben". Herr Erich Ramming der Glen Dimplex GmbH wird den "Effizienten Wärmepumpeneinsatz zum Heizen und Kühlen und der WW-Bereitung" vorstellen. Die Seminarveranstaltung endet dann mit Einblicken in die "Flächenheizung- Flächenkühlung"  durch einen Vortrag von Herr Manfred Erk der Rehau GmbH.

„9. Treffpunkt Klimaschutz“ - Qualitätssicherung bei oberflächennaher Erdwärmenutzung

am 08.05.2014 in Stuttgart

Am Donnerstag, 08. Mai 2014 findet von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart eine kostenlose Informationsveranstaltung beim Verband Region Stuttgart, im Sitzungssaal 5ter Stock, Kronenstr. 25 in 70174 Stuttgart statt. Neben Frau de Haas vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft informieren auch Praktiker über den aktuellen Stand der Umsetzung der Leitlinien LQS Erdwärmesonden in Baden-Württemberg.

GeoTherm 2014

vom 20. und 21.02.2014 in Offenburg

Herr Dr. Markus Kübert eröffnet mit seinem Vortrag "Die Temperaturverteilung im Ringraum einer Erdwärmesonde - Wie kalt wird´s wirklich" den Kongress 2 Oberflächennahe Geothermie der GeoTherm 2014. Eines der am kontroversesten diskutierten Themen im Bereich der oberflächennahen Geothermie ist der Frost-Tau-Wechsel im zementierten Ringraum des Bohrlochs beim Betrieb einer erdgekoppelten Wärmepumpenanlage. In diesem Zusammenhang wurden bereits eine Vielzahl von Forschungsvorhaben initiiert und durchgeführt. Diese Forschungsvorhaben hatten im Wesentlichen die Bewertung von verschiedensten Verpressmaterialien hinsichtlich ihrer Frost-Tau-Beständigkeit mit verschiedenen Untersuchungsmethoden zum Ziel.

In unserem Vortrag wird das Thema Frost-Tau-Wechsel im Ringraum des Bohrlochs aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Es stellt sich die Frage, welche Temperaturen sich im Ringraum eines Bohrlochs beim Betrieb einer VDI 4640 Blatt 2 bzw. einer SIA 384/6 konformen Erdwärmesondenanlage einstellen. Dieser Fragestellung möchten wir uns über entsprechende Simulationen zur Prognose des Betriebsverhaltens einer Erdwärmesondenanlage und der resultierenden Temperaturen im Ringraum des Bohrlochs nähern.

Neben den zeitlichen Verläufen der Temperaturen im Wärmeträgermedium und den Untergrundtemperaturen im Nahbereich der Erdwärmesonde werden auch die simulierten Temperaturverteilungen im Ringraum des Bohrlochs sowie die vertikalen Verläufe der Ein- und Austrittstemperaturen des Wärmeträgermediums für verschiedene Betriebszustände untersucht.

Mit den Simulationsergebnissen soll zum einen ein Grundverständnis zu den zu erwartenden Minimaltemperaturen in einem Bohrloch vermittelt werden. In diesem Zusammenhang gilt es klarzustellen, dass -3 °C in der Erdwärmesonde nicht -3°C im Ringraum des Bohrlochs bedeuten. Weiterhin sollen Anstöße für weitergehende Betrachtungen und Untersuchungen gegeben werden.

VDI Fachtagung - Erneuerbare Energien in der multivalenten Gebäudeversorgung

am 17. und 18.09.2013 in Heidelberg

Auf der VDI Fachtagung in Heidelberg ist die tewag mit einem Vortrag über einen ambitionierten saisonalen geothermischen Wärmespeicher präsent. Mit dem Titel "Best Practice Projekt: saisonalenrgeothermischer Untergrundspeicher zur Direktheizung" wird ein Geomassiv-Speicher der besonderen Art vorgestellt.

Beim Neubau einer Produktionshalle der Fa. Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH in Kaiserslautern soll die Wärme- & Kälteversorgung des Gebäudes ausschließlich über regenerative Energie bereitgestellt werden. Der vergleichsweise hohe Bedarf an Kälte zur Server- & Gebäudekühlung wird über eine Adsorptions­kältelösung realisiert, deren Antriebsenergie aus entsprechend groß dimensionierten Solarkollektoren gewonnen wird. Die aus dem Kühlkonzept anfallende Abwärme soll unterirdisch in einem flachen Erdwärmesondenfeld gespeichert werden. Dabei soll der unterirdische Speicher in wenigen Jahren soweit aufgeladen werden, dass die direkte Beheizung des Gebäudes im Winter, ohne zwischengeschaltete Wärmepumpe möglich ist. Die wesentlichen Fragen an die geothermische und geotechnische Fachplanung ist, die Bestätigung der Machbarkeit und konkret die optimale Gestaltung des Erdwärmespeichers sowie die Prognose der Temperaturentwicklung in der Anlage.

 

4. VDI-Konferenz Wärmepumpen 2013 - Umweltwärme effizient nutzen

vom 11. und 12.06.2013 in Frankfurt

Diskutieren Sie mit Experten über die Entwicklungspotentiale von Wärmepumpenanlagen. Neben der Novelle zur F-Gase Verordnung: der aktuelle Stand und die Herausforderung bei der technischen Umsetzung, werden auch Weiterentwicklungen und Betriebserfahrungen bei Sorptionswärmepumpen aufgezeigt. Geothermisches Heizen und Kühlen in Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden ist ein weiterer Themenschwerpunkt: Standortuntersuchung, Planung und Ausführung von Wärmequellenanlagen. Großwärmepumpen für den Einsatz in der Prozessindustrie, bei der Sanierung von Großbauten und dem Betrieb von Wärmenetzen. Dabei wird am 12. Juni 2013 Frau Walker-Hertkorn der tewag GmbH in die Planung und den Projektablauf in Anlehnung an die AHO "Leistungsbilder der oberflächennahen Geothermie" einführen.