tewag

Erkenntnisse neuester Forschung, wissen- schaftliche Methoden und geologische Erfahrung aus jahrzehntelanger Praxis

Aktuelles

„9. Treffpunkt Klimaschutz“ - Qualitätssicherung bei oberflächennaher Erdwärmenutzung

am 08.05.2014 in Stuttgart

Am Donnerstag, 08. Mai 2014 findet von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart eine kostenlose Informationsveranstaltung beim Verband Region Stuttgart, im Sitzungssaal 5ter Stock, Kronenstr. 25 in 70174 Stuttgart statt. Neben Frau de Haas vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft informieren auch Praktiker über den aktuellen Stand der Umsetzung der Leitlinien LQS Erdwärmesonden in Baden-Württemberg.

GeoTherm 2014

vom 20. und 21.02.2014 in Offenburg

Herr Dr. Markus Kübert eröffnet mit seinem Vortrag "Die Temperaturverteilung im Ringraum einer Erdwärmesonde - Wie kalt wird´s wirklich" den Kongress 2 Oberflächennahe Geothermie der GeoTherm 2014. Eines der am kontroversesten diskutierten Themen im Bereich der oberflächennahen Geothermie ist der Frost-Tau-Wechsel im zementierten Ringraum des Bohrlochs beim Betrieb einer erdgekoppelten Wärmepumpenanlage. In diesem Zusammenhang wurden bereits eine Vielzahl von Forschungsvorhaben initiiert und durchgeführt. Diese Forschungsvorhaben hatten im Wesentlichen die Bewertung von verschiedensten Verpressmaterialien hinsichtlich ihrer Frost-Tau-Beständigkeit mit verschiedenen Untersuchungsmethoden zum Ziel.

In unserem Vortrag wird das Thema Frost-Tau-Wechsel im Ringraum des Bohrlochs aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Es stellt sich die Frage, welche Temperaturen sich im Ringraum eines Bohrlochs beim Betrieb einer VDI 4640 Blatt 2 bzw. einer SIA 384/6 konformen Erdwärmesondenanlage einstellen. Dieser Fragestellung möchten wir uns über entsprechende Simulationen zur Prognose des Betriebsverhaltens einer Erdwärmesondenanlage und der resultierenden Temperaturen im Ringraum des Bohrlochs nähern.

Neben den zeitlichen Verläufen der Temperaturen im Wärmeträgermedium und den Untergrundtemperaturen im Nahbereich der Erdwärmesonde werden auch die simulierten Temperaturverteilungen im Ringraum des Bohrlochs sowie die vertikalen Verläufe der Ein- und Austrittstemperaturen des Wärmeträgermediums für verschiedene Betriebszustände untersucht.

Mit den Simulationsergebnissen soll zum einen ein Grundverständnis zu den zu erwartenden Minimaltemperaturen in einem Bohrloch vermittelt werden. In diesem Zusammenhang gilt es klarzustellen, dass -3 °C in der Erdwärmesonde nicht -3°C im Ringraum des Bohrlochs bedeuten. Weiterhin sollen Anstöße für weitergehende Betrachtungen und Untersuchungen gegeben werden.

VDI Fachtagung - Erneuerbare Energien in der multivalenten Gebäudeversorgung

am 17. und 18.09.2013 in Heidelberg

Auf der VDI Fachtagung in Heidelberg ist die tewag mit einem Vortrag über einen ambitionierten saisonalen geothermischen Wärmespeicher präsent. Mit dem Titel "Best Practice Projekt: saisonalenrgeothermischer Untergrundspeicher zur Direktheizung" wird ein Geomassiv-Speicher der besonderen Art vorgestellt.

Beim Neubau einer Produktionshalle der Fa. Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH in Kaiserslautern soll die Wärme- & Kälteversorgung des Gebäudes ausschließlich über regenerative Energie bereitgestellt werden. Der vergleichsweise hohe Bedarf an Kälte zur Server- & Gebäudekühlung wird über eine Adsorptions­kältelösung realisiert, deren Antriebsenergie aus entsprechend groß dimensionierten Solarkollektoren gewonnen wird. Die aus dem Kühlkonzept anfallende Abwärme soll unterirdisch in einem flachen Erdwärmesondenfeld gespeichert werden. Dabei soll der unterirdische Speicher in wenigen Jahren soweit aufgeladen werden, dass die direkte Beheizung des Gebäudes im Winter, ohne zwischengeschaltete Wärmepumpe möglich ist. Die wesentlichen Fragen an die geothermische und geotechnische Fachplanung ist, die Bestätigung der Machbarkeit und konkret die optimale Gestaltung des Erdwärmespeichers sowie die Prognose der Temperaturentwicklung in der Anlage.

 

4. VDI-Konferenz Wärmepumpen 2013 - Umweltwärme effizient nutzen

vom 11. und 12.06.2013 in Frankfurt

Diskutieren Sie mit Experten über die Entwicklungspotentiale von Wärmepumpenanlagen. Neben der Novelle zur F-Gase Verordnung: der aktuelle Stand und die Herausforderung bei der technischen Umsetzung, werden auch Weiterentwicklungen und Betriebserfahrungen bei Sorptionswärmepumpen aufgezeigt. Geothermisches Heizen und Kühlen in Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden ist ein weiterer Themenschwerpunkt: Standortuntersuchung, Planung und Ausführung von Wärmequellenanlagen. Großwärmepumpen für den Einsatz in der Prozessindustrie, bei der Sanierung von Großbauten und dem Betrieb von Wärmenetzen. Dabei wird am 12. Juni 2013 Frau Walker-Hertkorn der tewag GmbH in die Planung und den Projektablauf in Anlehnung an die AHO "Leistungsbilder der oberflächennahen Geothermie" einführen.

Geothermie - die unterschätzte Energie

am 9. April 2013 in Deggendorf

Am 9. April 2013 findet um 19:00 Uhr eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit anschließender Diskussion "Geothermie - die unterschätzte Energie?" im NH Parkhotel in Deggendorf statt.
Wie genau funktioniert Geothermie und wo in Bayern lässt es sich anwenden? Was sind die wirtschaflichten Potentiale für Kommunen? Gibt es Risiken bei großen geothermischen Anlagen? Diese und weitere Fragen werden unter anderem durch Diplom Geologe Alexander Bauer beleuchtet.

GeoTherm 2013

Vorträge der tewag auf der GeoTherm 2013 sowohl im Bereich der obeflächennahen als auch im Bereich der Tiefengeothermie

Am 28.02.2013 wird Dr. David Kuntz die Simulation und Auslegung eines saisonalen geothermischen Wärmespeichers zur Direktheizung an einem Praxisbeispiel vorstellen. Bei seiner Präsentation wird neben dem innovativen Gebäudekonzept der neuen Produktionshalle der Firma Wipotec Wiege- und Positionssysteme GmbH in Kaiserslautern auch die optimale Gestaltung des Erdwärmesondenspeichers (Geomassivspeicher) sowie die Prognose der Temperaturentwicklung im Speicher vorgestellt. Die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes wird dabei ausschließlich über regenerative Energien bereitgestellt werden. Der vergleichsweise hohe Bedarf an Kälte zur Server- & Gebäudekühlung wird über eine Adsorptionskältemaschine abgedeckt, deren Antriebsenergie aus Solarkollektoren gewonnen wird. Die aus dem Kühlkonzept anfallende Abwärme wird dann unterirdisch in einem "flachen" Erdwärmesondenfeld gespeichert. Dabei soll der unterirdische Speicher in wenigen Jahren soweit aufgeladen werden, dass die direkte Beheizung des Gebäudes im Winter, ohne zwischengeschaltete Wärmepumpe möglich ist. Zur direkten Deckung des Heizwärmebedarfs im Winter wird eine Vorlauftemperatur von mind. 28 °C aus dem Erdwärmespeicher angestrebt. Die anspruchsvolle Aufgabenstellung bei der Auslegung des Sondenfeldes ist dabei zu beachten, dass ein zu kleiner Untergrundspeicher zu schnell zu heiß wird, so dass die Abwärme im Sommer nicht mehr aufgenommen werden kann, und ist der Speicher zu groß, wird er nicht warm genug, um im Winter die geforderten 28 °C zu liefern.

Am 29.02.2013 wird Herr Dr. Markus Kübert über die Tiefe Erdwärmesonde Sonnengarten in Zürich berichten. In seinem Vortrag werden neben der Anlagensimulation auch die ersten Ergebnisse des Probebetriebes vorgestellt. Beim Projekt Sonnengarten in Zürich versorgt eine erdgekoppelte Wärmepumpenanlage einen Wohnkomlex, wobei als Wärmequelle eine 2.400 m tiefe Erdwärmesonde sowie ein oberflächennahes Erdwärmesondenfeld dienen. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf der Vorstellung der Simulation der tiefen Erdwärmesonde, hier wurden im Zuge der Entwurfsplanung verschiedene Betriebs- und Ausbauszenarien betrachtet. Ein Probebetrieb wird vn einem intensiven Monitoring begleitet. Mit Hilfe der Messdaten konnte das verwendete Simulationsmodell verifiziert und auf das tatsächliche Betriebsverhalten der tiefen Erdwärmesonde angepasst werden. Basierend auf dem verifizierten Simulationsmodell wurden weitere Betriebsszenarien zur Optimierung des Anlagenbetriebes berechnet. Die Erkenntnisse aus diesen Detailsimulationen sind ein weiterer Schwerpunkt der Präsentation.

Zulassung als VAwS Sachverständiger

Seit dem 01.03.2012 ist Frau Walker-Hertkorn zur Sachverständigen Person nach § 22 VAwS Baden-Württemberg bei der perakus Technische Sachverständigen-Organisation e.V. bestellt. Die Bestellung erfolgte durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Als zugelassener Sachverständiger ist somit die Prüftätigkeiten an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemäß § 62 WHG sowie die Überwachung von Fachbetrieben gemäß WHG i.V.M  § 25 VAwS, und die Abnahme von Erdwärmesondenanlagen bzw. die Überprüfung nach § 23 VAwS beispielsweise im gewerblichen Bereich zugelassen.

Zulassung als PSW für geschlossene Systeme (Erdwärmesonden) für Prof. Dr. Walker-Hertkorn und Klaus Bücherl

Stempel PSWProf. Dr. Simone Walker-Hertkorn und Klaus Bücherl erhalten am 01.05.2011 die Zulassung als Privater Sachverständiger in der Wasserwirtschaft für Thermische Nutzung mit geschlossenen Systemen. Diese Zulassung umfasst sowohl die Begutachtung, als auch die Bauabnahme derartiger Systeme. Seit Ende 2011 hat auch Herr Alexander Bauer die Zulassung erhalten.

Mit der gesetzlichen Regelungen zum Wasserrecht (WHG und BayWG) ergeben sich neue Aufgaben für die privaten Sachverständigen in der Wasserwirtschaft (PSW). Neben der Begutachtung von Anlagen mit offenen Systemen (thermische Nutzung von Grundwasser) kommt nun die Begutachtung von geschlossenen Systemen (z.B. Erdwärmesonden) für die thermische Nutzung bis einschließlich 50 kJ/s (Art. 70 BayWG) hinzu.

Dr. Walker-Hertkorn und Klaus Bücherl gehören zu den ersten 25 Sachverständigen in Bayern, denen diese Zulassung erteilt wurde.

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Die tewag GmbH eröffnet eine neue Niederlassung in Starzach-Felldorf

Mit der Eröffnung der Niederlassung in Starzach-Felldorf verstärkt die tewag ihre bundesweiten Aktivitäten mit einem Schwerpunkt in Südwestdeutschland. Ein eingespieltes Team aus erfahrenen Geowissenschaftlern und Ingenieuren sucht und entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr. Simone Walker-Hertkorn gemeinsam mit Bauherrn, Architekten und Ingenieuren aller Fachrichtungen ganzheitliche, optimale geothermische Lösungen. Dabei werden die Freude an der Arbeit mit Kreativität, Innovation und technischer Kompetenz verbunden.

Mitarbeiter Starzach
Die Mitarbeiter der tewag-Niederlassung in Starzach-Felldorf.

Tewag GmbH wird Mitglied des Umweltclusters Bayern

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